“Im Zweifel immer verhaften, wie oft muss ich Ihnen das noch sagen”

Über Satire in Zeiten des Terrors – Filmemacher Ernst Lubitsch zeigte schon 1941, wie das geht…
Es gehört zu den Paradoxien des Lebens, dass trotz aller verheerenden Folgen Gewalt und Krieg noch immer zum Konfliktlösungs-Repertoire von Einzelpersonen, Gruppen und Staaten gehören. Heute mehr denn je. Während westliche Medien die Bürger tagtäglich bis zum Überdruss neben allerlei realem Kriegsgerät auch noch mit fiktivem Bild- und Filmhorror überschütten, um Kasse zu machen und uns darauf einzustimmen, dass allüberall das Böse lauert, versorgt uns nun das Kalifat, der sog. „Islamische Staat (IS)“, im Wochentakt mit Videos echter persönlicher Schicksale, die live zeigen, zu was ein Start-up-Regime fähig ist, das Terror zur Staatsdoktrin erhoben hat. Wer dort Unmut erregt – so erfahren wir – muss mit dem Schlimmsten rechnen. Doch ist macht- und staatsverfügter Terror uns wirklich so fremd, wie es heute im Medienecho auf die Islamisten-Verbrechen scheint? Mitnichten: Weiterlesen

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